Geheimtipps, Sehenswürdigkeiten und Highlights für die Island Rundreise

Eine der weltweit größten Vulkaninseln gehört inzwischen zum absoluten Sehnsuchtsziel für aktive Urlauber, die den rauen, unberührten Charme nordischer Landschaften lieben: Island. Rauschende Wasserfälle, heiße Quellen, die sich als Geysire mit riesigen Fontänen Bahn brechen, spektakuläre Fjorde, weite Lavawüsten und beeindruckende Gletscher – die natürlichen Highlights einer Rundreise durch die Inselrepublik sind atemberaubend und laden zu Outdooraktivitäten wie Rafting oder Lavatubing ein. Die Winternächte beeindrucken mit dem grandiosen Phänomen der Aurora borealis – den so genannten tanzenden Himmelslichtern. In der Hauptstadt hingegen erwarten Sie Kunst und Kultur: Tauchen Sie z.B. während eines Museumsbesuches in die spannende Geschichte der Wikinger ein.

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Reykjavik – die lebendige Hauptstadt entdecken

Über die nördlichste Hauptstadt der Welt reisen die meisten Besucher in das Land ein. Bevor Sie sich auf ihre Rundreise begeben, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um die Stadt zu erkunden. Einen ersten Überblick verschaffen Sie sich von der Aussichtsplattform der Hallgrímskirkja-Kirche. Danach empfiehlt sich ein entspannter Spaziergang durch das Viertel der Götter mit seinen farbenfrohen Häusern. In Odins Straße oder Lokis Weg begegnen Ihnen dabei zahlreiche Streetart-Werke. Auch den Stadtsee Tjörnin, den Austurvöllur-Platz mit seinen einladenden Cafés oder den Hafen können Sie bequem zu Fuß erreichen. Ein besonderer Tipp ist der Flohmarkt Kolaportid am Wochenende – wie wäre es mit einem handgemachten Isländerpullover? Nicht zuletzt hat die kleine Metropole eine lebendige Kulturszene. Besuchen Sie das Saga Museum oder bestaunen Sie im Isländischen Phallusmuseum eine beachtliche Sammlung an Exponaten, u.a. von Walen. Über die Geschichte des Landes gibt die Ausstellung im Isländischen Nationalmuseum einen guten Überblick.

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Der Westen – einsame Schönheit

Etwas abgelegen auf einer Halbinsel, und darum abseits der üblichen Routen durch Island, gelten die Westfjorde noch als Geheimtipp unter den Regionen des Eilands. Hier müssen Sie sich die Naturwunder nur mit wenigen anderen Besuchern teilen, obwohl diese absolut spektakulär sind. Die Fjorde selbst schlängeln sich tief bis ins Landesinnere und sind flankiert von steilen Felswänden – ein wahrlich atemberaubender Anblick. Im Sommer können Sie hier manchmal sogar Buckelwale beobachten. Den vielleicht besten Spot für ein tolles Urlaubs-Selfie bietet der respekteinflößende Wasserfall Dynjandi mit seinen schäumenden Wassermassen, die sich treppenartig über den Felsen ergießen. Daneben bildet das tiefgrüne Moos der Landschaft einen faszinierenden Kontrast. Nicht verpassen sollten Sie in dieser Region den breiten Strand Raudasandur. Unterhalb des Vogelfelsens Látrabjarg gelegen, wo Sie Sich vorsichtig den putzigen Papageientauchern nähern können, leuchtet Ihnen der Küstenabschnitt in Rot, Orange, Gold und Rosa entgegen. Diese einzigartige Szenerie verwandelt sich für ein Wochenende im Juli in ein lebhaftes Musik-Festival mit isländischen Künstlern. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern unter der Mitternachtssonne zu campen, ist mindestens genauso aufregend wie ein Besuch der vielen anderen populären Festivals auf der Insel.

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Die Attraktionen des Golden Circle

Weniger ein Geheimtipp, dafür ein absolutes Must-do auf einer Rundreise durch Island: eine Tour über den Golden Circle. Die beliebte Ringstraße führt vorbei an Sehenswürdigkeiten, die zu den absoluten Highlights der Insel zählen. Einen ersten Stop sollten Sie im UNESCO-geschützten Nationalpark Þingvellir einplanen. Dieser begeistert u.a. mit dem Wasserfall Öxarárfoss. Auch wenn die Temperaturen eisig sein sollten: Ein Tauch- oder Schnorchelgang im glasklaren Wasser der berühmten Sifra-Spalte ist in einem Trockenanzug durchaus möglich und absolut lohnenswert. Bei einer Sichtweite von ca. 100m entdecken Sie faszinierende Höhlensysteme entlang der sich hier verschiebenden tektonischen Platten zwischen Nordamerika und Eurasien. Danach geht es weiter zum Geysir Strokkur. Alle paar Minuten bläst dieser eine gigantische Fontäne von bis zu 100m in den Himmel – ein absolut einmaliges Erlebnis. Vorbei am Vulkankratersee Kerið gelangen Sie zu einer der bedeutendsten Attraktionen des Landes, dem Wasserfall Gullfoss, dessen Fluten über 30m rauschend in die Tiefe hinabstürzen. Ein beinahe magischer Anblick, für den Sie ruhig einen längeren Besuch einplanen können. Doch die Highlights dieser Route sind damit noch längst nicht erschöpft! Besuchen Sie auch die heißen Quellen Laugarvatn Fontana – und vergessen Sie Ihren Badeanzug nicht. Ein natürlicheres Spa können Sie kaum finden.

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Der Norden – Aktivurlaub und Polarlichter

Wenn Sie Ihre Rundreise mit aufregenden sportlichen Aktivitäten verbinden wollen, dann ist der Norden ein perfektes Ziel. Unternehmen Sie einen Ausritt auf den hier verehrten Islandpferden oder wagen Sie sich auf den Flüssen rund um den Fjord Skagafjörður auf actionreiche Raftingtouren. Dem Skisport wird im Winter rund den Ort Akureyri gefrönt, der zudem nicht nur als kleine Kunst- und Kulturmetropole gilt, sondern auch als Hauptstadt des Nordens. Und natürlich steht auch Wandern ganz hoch im Kurs: Uralte Bergzüge, die von tiefen Tälern zerklüftet sind, laden zu ausgedehnten Trekkings ein. Auch Walbeobachtungen mit einem Boot sind in dieser Region ein erfolgversprechendes Unterfangen. Nicht zuletzt haben Sie im Norden, fernab vom Leuchten menschlicher Siedlungen, eine besonders gute Sicht auf die mystischen Nordlichter. Von September bis April bilden die grün-flackernden Himmelslichter ein erhabenes Schauspiel, für das allein sich eine Reise nach Island allemal lohnt.

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Unangetastete Wildnis: das Hochland

Das Herz der Insel bildet das Hochland, welches als größtes unbewohntes Gebiet Europas gilt. Wenn Sie Ruhe und ungestörte Stunden in der Natur suchen, dann sind Sie hier richtig. Die Zeit, in der Sie das Landesinnere bereisen können, ist jedoch begrenzt. Viele Routen sind nur zwischen Juni und September passierbar. Atemberaubende Wanderwege bieten sich Ihnen im südlichen Naturreservat Þórsmörk, zu deutsch: Thors Wald. Eingebettet zwischen drei Gletschern, finden Sie zwischen den schneebedeckten Gipfeln tiefe, sich windende Schluchten und unzählige Höhlen. Wenn Sie dem Fimmvorduhals-Wanderweg folgen, gelangen Sie vom Gletschervulkan Eyjafjallajökull über einen spektakulären Bergkamm bis hin zu weiteren aktiven Vulkanen. Bekannter sind Touren durch das Gebiet Landmannalaugar. Lassen Sie sich vom Explosionskratersee Ljótipollur begeistern und wandern Sie bis zum Vulkan Bláhnúkur. Von dort eröffnen sich Ihnen majestätische Ausblicke auf ganze fünf Gletscher. Etwa 30km westlich wartet mit dem Hekla einer der aktivsten Vulkane der Welt auf Sie. Die Umgebung mutet geradezu apokalyptisch an, und Sie werden sich leicht vorstellen können, warum die Isländer bis ins 19.Jh. glaubten, hier sei das Tor zur Hölle. Ein Aufstieg dauert mehrere Stunden, allerdings können Sie die Zeit mit einer Schneemobilfahrt deutlich abkürzen.

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