8 Tipps für eine unvergessliche Reise in Nordvietnam

Vietnam ist ein größeres Land als man zunächst denken mag. Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 1.650 Kilometern kann es sich lohnen das Land für eine Reise aufzuteilen und im nächsten Jahr einfach wiederzukommen.

Vietnam-Hanoi

1. Ankommen in Hanoi

Die meisten internationalen Besucher, die sich für eine Reise durch den wunderschönen Norden Vietnams entscheiden, landen auf dem internationalen Flughafen Nội Bài in Hanoi. Die lebendige Hauptstadt begrüßt Touristen mit der geballten Energie einer asiatischen Metropole. Chaotisch und laut, dabei harmonisch und grün, Hanoi ist so eindrucksvoll, dass jeder Gedanken an zu Hause sofort verfliegt. Das Viertel der 36 Gassen, die Altstadt von Hanoi, gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeit der Stadt. Gut, dass sich hier auch die meisten Hotels, Restaurants und Shops befinden.

YouDiscover-Tipp: An den Wochenenden wird die Altstadt zur Fußgängerzone. Zwar sind am Samstag und Sonntag nicht weniger Menschen unterwegs, doch Motorroller und Autos sind nicht mehr erlaubt. Nie lässt sich die Altstadt ruhiger, und auch sicherer, erkunden.

Vietnam-Sapa

2. Reisterrassen in Sapa

Die saftig grünen Reisterrassen der Stadt Sapa auf rund 1.600 Metern Höhe gehören zu den schönsten Landschaften, die man bei einer Reise durch Nordvietnam besuchen kann. Die landwirtschaftlich betriebenen Plattformen an der Grenze zu China sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Mittlerweile bieten viele erfahrene Einheimische leichte, aber auch anspruchsvollere Trekkingtouren an. Entlang der Wege, die die Bergdörfer der Region miteinander verbinden, blickt man hinab auf die Arbeit in den Reisfeldern, ohne die Bauern zu stören. Der Reisanbau erfordert traditionell noch viel Handarbeit und die Hilfe von Wasserbüffeln. Wer noch höher hinauf will, dem bietet der höchste Berg Indochinas, der Mount Fansipan auf 3143 Metern Höhe, eine gute Gelegenheit. Seit 2016 ist dessen Gipfel bequem mit einer Seilbahn zu erreichen.

YouDiscover-Tipp: Unbedingt etwas Warmes zum Überziehen mitnehmen. In den Bergen kann es kühl werden.

Vietnam-Halong Bucht

3. Die Kalksteininseln der Ha Long Bay

Bilder der Bucht Ha Long Bay zieren nicht umsonst die meisten Reiseführer und Fotobände über Vietnam. Die türkisblaue Bucht und ihre circa 1.600 unbewohnten Kalksteininseln, die durch dichte tropische Vegetation bestechen, sind ein atemberaubender Anblick. Am besten lässt sich die Inselwelt natürlich vom Wasser aus erkunden. Die Bucht-Kreuzfahrtschiffe, die asiatischen Dschunken aus Holz nachempfunden sind, bieten heute allerlei Komfort. Die Ha Long Bay hat auch im kulturellen Herzen der Vietnamesen einen festen Platz. Der Legende nach sandten Götter Drachen aus, um Vietnam vor einem Krieg zu beschützen. Die Drachen verstreuten daraufhin wertvolle Edelsteine entlang der Bucht, die sich in die reiche Inselwelt verwandelten und seither eine natürliche Barriere für Angreifer bietet. Tatsächlich leben Menschen seit 20.000 Jahren in und um die Bucht herum, was sie zu einer festen Konstante in der vietnamesischen Geschichte macht.

YouDiscover-Tipp: Ein zweitägiger Bootstrip ermöglicht es, die Bucht in allen Tageshelligkeiten zu sehen. Gerade in der Dämmerung am Morgen und am Abend enthüllt die Ha Long Bay einen weiteren, besonderen Charme.

YouDiscover_Vietnam

4. Unberührte Natur im Phong Nha-Ké Bang Nationalpark

Gemeinsam mit dem Nachbarland Laos verwaltet Vietnam den Nationalpark Phong Nha-Ké Bang auf einer Fläche von 86.000 Hektar. Der Großteil des Parks liegt in einem 400.000 Millionen Jahre alten Gebirgszug, der für außergewöhnliche Kalkfelsen und hunderte Höhlen bekannt ist. Diverse Naturschutzprogramme haben dem Areal geholfen seine enorme Artenvielfalt bis heute zu bewahren. Unter den mehr als 100 Säugetierarten, die im Phing Nha-Ké Bang leben, sind unter anderem Primatenarten, wie die asiatischen Languren oder der vom Aussterben bedrohte Kragenbär. Etwa 200.000 Besucher genießen jedes Jahr einen Spaziergang durch den Park oder eine Führung durch die seltenen Höhlen, die einen Einblick in die Vergangenheit unserer Erde erlauben. Die meisten kommen in der Trockenzeit zwischen Dezember und April. 

YouDiscover-Tipp: Wie in jedem Wald wimmelt es auch in diesem Nationalpark vor Moskitos. Lange Ärmel und Hosenbeine, sowie ein gutes Insektenspray für die Haut können helfen, nicht zerstochen zu werden.

5. Die Zitadelle der Ho-Dynastie

Obwohl die Ho-Dynastie nur wenige Jahre, von 1400 bis 1407, bestand, blieb die Zitadelle noch weit darüber hinaus das politische Herz der Region. Heute sind in der Provinz Thanh Hóa nur noch Bruchstücke des imposanten Gebäudes übrig geblieben, doch als UNESCO-Weltkulturerbe hat die Zitadelle auch heute noch eine große Bedeutung. Die mehr als sieben Meter hohen Begrenzungsmauern wurden aus massiven Granitquadern aus der Umgebung zusammengestellt und verfügen in allen vier Richtungen über bis zu 35 Meter breite Tore. Diese lassen noch heute das Ausmaß der einst 140 Hektar großen Festung erahnen. Gegen den Überfall der chinesischen Ming-Armee mit 500.000 Soldaten im Jahr 1407 konnte sie allerdings nicht bestehen.

YouDiscover-Tipp: Die historische Stätte ist nur einen Tagesausflug von Hanoi entfernt. Etwa drei Stunden fährt man mit dem Auto.

6. Der Wasserfall Bang Gioc

Inmitten von Urwald und Bergen, an der Grenze zwischen Vietnam und der Volksrepublik China ergießt sich der Bang Gioc. Der größte Wasserfall des Landes und der viertgrößte der Erde strömt auf einer Breite von 300 Metern über drei Ebenen bis zu 50 Meter die Felsen hinab. Zwischen Mai und September tost die größte Wassermenge den Berg herunter. Eine einmalige Umgebung für eine Reise nach Nordvietnam mit viel frischer Luft und glasklarem Wasser. 

YouDiscover-Tipp: Am Morgen kurz nach Sonnenaufgang, wenn der Ban Gioc in Nebelschwaden getaucht ist und noch nicht viele Besucher da sind, ist der Wasserfall am schönsten anzusehen.

7. Die trockene Bucht Tam Coc

Nur 90 Kilometer von Hanoi entfernt, befindet sich eine wunderschöne Landschaft von Nordvietnam, die für all jene, die die tageweise überlaufene Halong Bay leid sind. Tam Coc ist eine Karstlandschaft, durch die sich der ruhige und flache Ngo Dong-Fluss schlängelt. An seinen Ufern liegen Reisfelder soweit das Auge reicht. Die Gegend erinnert daher an einen sattgrünen Grand Canyon. Der Karst selbst beherbergt  Höhlen und Grotten, die der Landschaft ihren Namen gaben. Tam Coc heißt im vietnamesischen nämliche „Drei Höhlen”.

YouDiscover-Tipp: Durch die schwache Strömung kann man sich auch in kleinen Booten auf dem Ngo Dong treiben lassen und die Landschaft genießen.

8. Auf dem Blumenmarkt von Hai Phong

Die große Hafenstadt Hai Phong, im Delta des Roten Flusses gelegen, ist eines der wichtigsten Handelszentren von Nordvietnam. Besonders bekannt ist die Stadt als Umschlagplatz für Blumen, wie Rosen, Orchideen oder Chrysanthemen. Einige Kilometer vom Zentrum entfernt befindet sich das sehenswerte Blumendorf, das umgeben ist von Blumenbeeten in allen Farben des Regenbogens. Tagsüber recht ruhig, erwacht der Blumenmarkt ab Mitternacht zum Leben und man kann beobachten, wie Tausende Schnittblumen und Pflanzen den Besitzer wechseln.

YouDiscover-Tipp: Kauf dir schlussendlich selbst einen frischen Strauß Blumen und nimm den Blütenduft mit in deine Unterkunft.

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